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Siebender Band.
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und verſchiednen alten teutſchen Kuͤnſtlern. 225ihm zu

Ehren eine Schaumuͤnze, auf deren einen Seite ſein Bildniß nebſt dem Nah-fie eund auf der andern das Wappen ſteht. Seine Malereyen ſind in verſchiednenhechſſſchen Kirchen, auf der Bibliothek zu Jena, und andrer Orten zu ſehen Kra-hinte var auch fleißig in Holzſchneiden, und hat gegen 300. Blatter verfertigt. Erzinterließ einen Sohn Lucas, welcher ihm 1515. gebohren wurde. Man weiß, daß1 1 auch viele Geſchicklichkeit in Malen beſeſſen: allein da er zugleich ein Gelehrter,

Mitglied des wittenbergiſchen Raths war, ſo iſt zu vermuthen, daß er mehr Zeituf andre Dinge gewandt, und die Malerey bey Seite geſetzt hat, zumal da man nichtsgewiſſes von ſeiner Hande Arbeit aufweiſen kann. Das Bildniß des Kranachs ſtehetHer Platte X. Man hat es aber auch in juͤngern Jahren ohne Bart mit eineruße auf dem Kopfe von ihm ſelbſt geſtochen.

24. Albrecht Altorfer.

ei Albrecht Altorfer erhielt dieſen Beynahmen von ſeinem Geburtsorte Altorf, Platte x.milde Stadt mitten in der Schweitz gelegen. Man ſiehet daſelbſt viele von ſeinen Ge-guren ue. Er war nicht zu groſſen Ausarbeitungen geſchickt, ſondern malte kleine Fi-guren mit groſſem Fleiſſe und guter Erfindung. Weil er aber die Haltung nicht rechtſe ud, und die hinterſten Figuren ſo ſtark anlegte als die vorderſten, ſo ſcheinenud Verke dadurch etwas wild und unordentlich. Zuletzt verließ er ſein Vaterland,110 ſetzte ſich zu Regenſpurg, wo er auch ſtarb. Sein Geburts und Sterbejahr iſtt bet annt, und nur ſo viel gewiß, daß er ums Jahr 1500. gelebet. Er hat etliche8 laͤtter in Kupfer geſtochen, und auch einige ſchoͤne Holzſchnitte verfertiget, dien Kennern hochgehalten werden.

25. Hans Grimer.

lebte Hans Grimer, ein Maler zu Maynz, der um die Mitte des 16. Jahrhundertsnig 5 Er malte gute Sachen, davon Sandrart viele in den Unruhen des dreyßigjaͤh-6 0 Krieges verlohr. Siehe unten Matthäus von Aſchaffenburg. Sein Schuler

8 Philipp Uffenbach, wovon unten vorkommen wird.

26. Hans Birkmayer.

Patt Hans Birkmayer, war ein Schüler von Albert Dürer. Das Bildniß auf der platte xlaß man ist nach einer Zeichnung, welche Sandrart beſaß, gemacht; auf derſelbenDüren Hans Birkmayer, Maler, 44. Jahr alt. 1517. nebſt dem Zeichen von Albertvon mie, Er verfertigte zu Ehren des Kalſers Maximilians ein Werk in Holzſchnitten„Kalſrchr als hundert Regalbogen mit Aufzuͤgen, Triumphen, mit den Bedienten des„Nud des und mit allegoriſchen Vorſtellungen feiner Tugenden, das vermuthlich durch den earenen. Kaiſers ins Stecken gerathen iſt. Sandrart beſaß davon ein Exemplar, es1 0 aber nur Probdrucke, und er hat auch keine andern geſehen. Er malte zu Aug-de 0 verſchiedene Häuſer, und im Catharinen Kloſter daſelbſt, die Pilgrimme, wie ſied0 leben Kirchen in Rom beſuchen, ein Werk, worinn die Figuren zwar klein, aberegen der guten Stellungen zu loben ſind.

27. Johann von Kulenbach.

grafth Johann von Kulenbach, oder Culmbach, weil er in dieſer Stadt des Marg⸗ platte x.begab ſens Bayreuth gebohren war, lernte erſtlich bey Jacob Walch in Nurnberg, undMan ſich nachgehends zu Albert Duͤrer, welcher ihn ſeiner Faͤhigkeit halben ſehr liebte.kinde ſieht in der Sebaldskirche in Nurnberg von ihm eine Maria mit dem Ehriſt-Il elche von der heiligen Catharina und Barbara bedient wird: die Fluͤgel dieſesdaguptth. VII. Band. Ff Altars