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Die übrigen Stützendrücke des Balkens AD berechnen sich leichtnach dem Hebelgesetze. So erhält man z. B.
Beispiel, a) Symmetrische Belastung. Die Entfernung AD der beiden
Grubenlaufstränge sei = 420 Ctm. (vergl. Fig. 21 a), also l = = 140 Ctm. Ferner
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betrage h = 42"Ctm., folglich s = 146,2 Ctm. Der Balken AD sei eine schmiede-eiserne Eisenbahnschiene mit Winkler’schem Normalprofil, für welches abgerundetW =1062, w = 48,2 □ Ctm. und 6 = 6,8 Ctm. Die schmiedeeisernen Stangen AE,EF und FD haben einen Querschnitt von w, = 40 Ctm. In diesem Falle ist dem-nach E, = E zu setzen.
Ferner möge als Belastung ein beladener Güterwagen von 3 m Radstand und4000 Kil. Raddruck (vergl. § 10) vorausgesetzt werden.
Fällt der Schwerpunkt des Wagens mit der Mitte des Trägers zusammen, so
ist P = B = 4000, T = 0, l = v = = -— zu setzen und man erhält nach Gl. 32:
140 7
_ 6 1062 /146,2 3 140 3 3. 140 3 \ _ „
“ 5 ’ 140 3 .42 2 \ 40 2.40 + 2.48,2J~ ’
also
Daher nach 33
1 H- ff 1 4r 0,061
= 0,943
und folglich nach 34
D r = 0,943 4000 -y(ß- ^)] = 3002 Kil.
Da. = 4000 - 2002 = 1998 Kil.
Für die Biegungsmomente erhält man demnach:
in B: M b = 1998.140 - 4000.80 = - 40280 Kilctm.und unter einem Rade
M = 1998.60 = 119880 Kilctm.
Die stärkste Inanspruchnahme tritt daher auch hier unter einem Rade ein und ist(vergl. 29) gleich:
f
i
119880.6,81062,4
2 -jy-' 4 y§ - 767,2 + 138,4 = 905,6 Kil. pro □ Ctm.
1 bj Unsymmetrische Belastung. Ist beim Auffahren des Güterwagens‘ auf den Träger erst das vordere Rad bis zu einer Entfernung = 60 Ctm. vom Stütz-■ punkt A gelangt, so hat man statt dieses einen, mit 4000 Kil. drückenden Rades' sich zwei je 2000 Kil. schwere Räder in der Entfernung = 60 Ctm. von A, be-• ziehentlich von D zu denken. Setzt man daher in Gl. 15: P = B = 2000 Kil.,
I = v = =-^- = 0,43 und T = 0 ein, so ergiebt sich:
140 7
D B = D c =~ 2000 y ( 6 “ Jj) = "7,1 Kil.und folglich nach der Momentengleichung (D als Drehpunkt):
f
?
Z>a= -997,1 =
4000 (3 - 0.43)3
+ 2430 Kil.
i'Für das Biegungsmoment unter dem Rade erhält man demnach:
2 *