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Schiebebühnen und Drehscheiben / von Wilhelm Fränkel
Entstehung
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IV. Abschnitt.

Schiebebühnen.

I. Kapitel.

Allgemeines.

§ 1. Einleitung. Die Ueberführung eines Wagens (einer Loko-motive) von einem Gleise auf andere zum ersteren parallele Bahnhofs-gleise geschieht auf dem kürzesten Wege, indem man das Gleis-stück, welches den Wagen trägt, in der Art parallel zu sich selbst undsenkrecht gegen die zu verbindenden parallelen Gleise verschiebbarmacht, dass dasselbe nach und nach sich in die einzelnen Bahnhofs-gleise einstellen lässt, umderen Verlängerung sowohlim Grundriss als im Aufrisszu bilden. Das den Wa-gen tragende, verschiebbareGleisstück aa, Fig. 1, imZusammenhang mit den zu-gehörigen unterstützendenund fortbewegenden Con-structionstkeilen heisstSchiebebühne (Gleis-karren, Sehiebeschlit-t e n (le chariot transbor-deur, the traverser). Die

zu verbindenden Gleise bb nennen wir die Parallel gl eise (les voiesparalleles, the parallel lines of rails), während das Gleis cc, auf welchemdie Schiebebühne sich fortbewegt, das Laufgleis der Schiebebühne(la voie du chariot transbordeur, the transverse line of rails) bezeichnetwerden mag. Letzteres liegt entweder versenkt in der Bühnengrube(la fosse, the pit), also tiefer als die Parallelgleise, oder die sich kreu-

Vorträge über Eisenbahnbau. HI . 2. Aufl. 1

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