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Jedem Subaltern der Infanterie und Artillerie wa-ren 1 Knecht, 2 Pferde, bei der Cavalerie 2 Knechte,3 Pferde; dem Capitain 3 Knechte, 4 Pferde; demRittmeister 4 Knechte, 5 Pferde bewilligt; den hohemChargen im steigenden Verhältnisse.
Es kann sonach nicht befremden, wenn ein Infan-terie-Regiment, welches mit Einschluß der zur Bedie-nung der Bataillonsstücke nöthigen Artilleristen 2213Combattanten enthielt, 2442 Mann, 404 Pferde mit 28Wagen zählte.^ Ein Cavalerie-Regiment von 5 Esca-drons, 908 Combattanten stark, bestand aus 1092Köpfen mit 1200 Pferden und 19 Wagen *).
6) Verpflegung und darauf begründete Artder Kriegführung.
Der Soldat erhielt im Felde von dem Kriegsherrntäglich zwei Pfund Brot und monatlich einige PfundFleisch, letztere meist in Gelde; durch die Markedenter,die bei allen Truppentheilen waren, hatte er Gelegenheit,die übrigen Lebensbedürfnisse zu kaufen. Es war nochnicht Gebrauch, einquartirte Truppen durch die Quar-ticrträger verpflegen zu lassen, oder Lagernde auf dienächsten Dörfer und das Erzeugnis der Felder anzuwei-
*) Die preußische Armee, welche im Jahr 1792 in Frankreicheinrückte, und wie schon erwähnt 30,600 Mann Infanterie,11,600 Reiter zählte, bedurfte dennoch täglich 55,581 Por-tionen, 29,133 Rationen.
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