Band 
Erster Theil.
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sen. Die Disciplin war dabei so streng, daß man öfterTruppentheile, welche gerade Mangel litten, nahe beiKartoffelfeldern lagern gesehen hat, ohne daß diese be-raubt worden wären; dagegen munterte auch eine solcheKriegszucht die Einwohner der nächsten Orte auf, ihreErzeugnisse zum Verkauf in die Läger zu bringen, undsie konnten dies selbst bei feindlichen Truppen ohneFurcht vor Beeinträchtigung thun.

Der Fourragebedarf wurde ebenfalls von dem Kriegs-herrn geliefert, und nur bisweilen im Feindesland theil-weis durch Fourragirungen beschafft; wo der Soldat un-ter Aufsicht entweder aus den Vorräthen der Einwoh-ner das Nöthige entnahm, oder das grüne Getreide ge-schnitten wurde; die einzige Art, den feindlichen Unter-than mit Verletzung seines Eigenthumsrechts direct zurVerpflegung des Heeres beitragen zu lassen. Bei sol-cher Berücksichtigung des Rechts selbst im feindlichenLande, mußte die Verpflegung der Armee große Schwie-rigkeiten herbeiführen.

Um das Heer mit den unentbehrlichsten Nahrungs-mitteln zu versehen, und diese Versorgung zu sichern,verfuhr man auf folgende Weise. Ein sicherer Platzim Rücken der Armee diente als Hauptmagazinpunkt.Rückte jene vor, so mußte eine Verpflegungslinie gebil-det, d. i. ebenfalls sichere Zwischenpunkte erwählt wer-den, in welchen sich die Bäckereien etablirten; von hieraus ward das Brot zur Armee gesendet, und gleich-