Band 
Erster Theil.
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Lafapettc, dessen Armee bei Sedan lagerte, beschäf-tigte sich fast mehr mit den innern AngelegenheitenFrankreichs, als den äußern Feinden. Den Grundsätzender Revolution völlig ergeben, aber ihre Excesse verab-scheuend, und in dem eitlen Wahne, durch seine Popu-larität die Macht zu ihrer Unterdrückung zu besitzen,hatte er schon die Vorgänge des 20sten Juni im Ange-sicht der National-Versammlung getadelt, und war, weiler die Armee ohne Erlaubniß verlassen, kaum einem An-klage-Dekret entgangen. Als er sich jetzt gegen denUmsturz des Königthums am lOten August aussprach,und die nach Sedan gesendeten Eommissairc der National-Versammlung arrctiren ließ, erklärte ihn diese außer demGesetze, befahl seine Verhaftung und sendete andere Com-missaire zu Ausführung des Befehls. Von seinen Trup-pen verlassen, hatte er keine andere Wahl, als in derNacht zum 19ten nebst einigen Generalen und Officie-ren zu entfliehen; Dumouriez, an seiner Stelle zumOberbefehlshaber ernannt, traf am 28sten August inSedan ein *).

Die erste Sorge des neuen Feldherrn war, Verdunzu retten, oder wenigstens dessen Übergabe zu verzögern.Er sendete noch am 28sten den General Galbaud mit

*) lVIouitsur x. 973. 987. 1000. 1015. Geschichte der vierersten Feldzüge S. 88. Onmonrior 1. III. p. 56. DieMeldung von Lafayette's Flucht gelangte erst am Listen indas Hauptquartier zu Longwy.

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