Band 
Erster Theil.
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cadrons kaum die Hälfte der ihnen gegenüberstehendenfeindlichen Truppen *).

In dieser unverhältnißmäßigen Überlegenheit derStreitkräste liegt hauptsächlich die Rechtfertigung des rie-senhaften Operationsplanes, den die französische Regie-rung aus Dumouriez's Vorschlag annahm. Nach dem-selben sollten die Grenzen der Republik aus allen Punk-ten, und zwar noch vor Eintritt der ungünstigen Jah-reszeit, bis an die natürlichen Scheidewände des Rheinsund der Alpen erweitert, und so in Monatsfrist ausge-führt werden, was Ludwig XIV". während einer fünfzig-jährigen Regierung nichr vollenden konnte.

Nach Dumouriez's erstem Entwürfe sollte Valencevon Givet nach Namur rücken, dadurch Clerfait von derArmee des Herzogs abschneiden, und in Verbindung mitHarville die Belagerung jenes Platzes übernehmen. La-bourdonnaye wurde bestimmt, die bei Lournay stehendenAbtheilungen der Gegner festzuhalten, während der Ober-general mit dem Centrum gegen die Stellung bei Monsvorrückte **).

') Wenn man die Stärke der späterhin von Hall aus detachir-ten 10 Bataillone, 4 Compagnien, 11 Escadrons — 12,700Mann — zum ungefähren Maßstabe nimmt, so ergiebt sich,daß die österreichische Armee zusammen höchstens einige undvierzigtausend, das bei Jemappe stehende Corps etwa zwan-zigtausend Mann zählen konnte.

") Oiimourier 1?. III. p. 239 fgd.