Am 12ren unternahmen die Franzosen einen lebhaf-ten Angriff auf alle Stellungen der Armee, indem sie zu-gleich gegen das rechte Rheinuser demonstrirten und Kehlbewarfen. Der erste und heftigste Anfall war auf denlinken österreichischen Flügel im Bienwalde gerichtet, wodie Generale Hotze und Jellachich erst nach langem zwei-felhaften Gefecht, in welchem sie selbst leicht verwundetwurden, die Gegner zum Rückzüge nach Lauterburg zwan-gen. Eine andere Colonne erschien von Bergzabern ausvor der Stellung des Prinzen Condö, zog sich aber nacheiner lebhaften Kanonade um so eher zurück, da ihr FürstWaldeck einige Truppen in Flanke und Rücken sendete;eben so wenig Erfolg hatte eine dritte Abtheilung, welcheauf den Höhen von Ober-Otterbach eine Kanonade gegendie Division des General Meszaros begann. Gleichzeitighatte General Spleny bei Znnshcim einen Ausfall derBesatzung von Landau zurückgewiesen, und General Peja-chewich alle Versuche vereitelt, welche der Feind mit bedeu-tender Überlegenheit machte, den Posten von Bondenthalwieder zu erobern. Die Sieger verloren in diesen Ge-fechten dreißig Officiere, elfhundertscchsundzwanzig Mann,der Verlust des Feindes ist nirgends angegeben *).
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Wiener Zeitung, Beitage zu d>a. 78. IVlonItsur p. 1137.U'Lciuvvil!^ LnuixqKllvr äu 6orx5 äs Lonäü IV I.x. 143. 14S. 15K — 1L8.