214
Auch die Mosel - Armee und das Corps im Lager vonHornbach, dessen Befehl an General Moreaux *) überge-^ gangen war, beunruhigten an diesem Lage die ihnen ge-
genüberstehenden Truppen. Der Herzog von Braunschweigwar am frühen Morgen mit einem Bataillon, zwei Esca-drons, die er beim Stausteiner-Hofe in ein Versteck legenwollte, dort angekommen, als er plötzlich auf die Spitzedes über Riedelberg anrückenden Corps vom HornbacherLager stieß. Die Ruhe, mit welcher sich das schwacheDetachement zurückzog, hielt den Feind, der seinen Be-stand nicht genau übersehen konnte, vom lebhaften Nach-drangen ab,. und gewahrte hinlängliche Zeit zu Gegcn-maßregeln; die Truppen in (<l.) rückten sogleich nach (§.)begannen eine Kanonade mit den in (ü) aufmarschir-Pirmasenz. jxn Franzosen, welche sich nach etwa zwei Stunden zu-rückzogen,. da sie ihren wahrscheinlichen Zweck, einen Über-fall, vereitelt sahen. Die Vorposten des Fürsten Hohen-lohe wurden am Morgen durch eine von Bliescastel vor-gerückte Abtheilung allarmirt, welche nach kurzer Kano-nade, ohne etwas Weiteres zu unternehmen, wieder abzog.Gegen die Vordertruppen des Grafen Kalkrcuth gingenebenfalls von St. Ingbert aus zwei Colonnen vor. Dieschwächere wendete sich nach Rohrbach und ward hier nachkurzem Gefecht zurückgewiesen; die anders vier Batail-lone einige hundert Pferde stark, drängte Anfangs dieVorposten bis jenseit Spiesen, ward aber, als diese Ver-
*) Nicht mit dem Sieger von Hohenlinden zu verwechseln.