227
versolgten; man entdeckte den Abmarsch der Franzosen,ohne ihn jedoch anders als durch Kanonenfeuer beunru-higen zu können. Fürst Hohenlohe rückte am 28sten nachEschweiler, und wies am folgenden Tage einen Angriff Eschw^ii^M.des feindlichen Corps ab, welches darauf am ZOsten überRohrbach nach Saarguemines zurückging. Der König ver-S^ar^ss-M.ließ am 29sten von Eschweiler aus die Armee, um sichnach Südpreußen zu begeben; er hatte sich in den letztenWochen abwechselnd bei den verschiedenen Corps seinerTruppen aufgehalten *).
Das Lager von St. Jngbert, gegen welches Kno-St.Jngb.iM.
. . s. w.Neunk.
belsdorf am 28sten m zwei Colonnen vorrückte, wahrendGraf Kalkreuth drei Bataillone, drei Escadrons unter demsächsischen General von Lindt in dessen Rücken sendete,ward vorn Feinde geräumt, welcher nach BifchmischheimBischm.iM.s.
. St- Ingh.
zurückging und eine Abtheilung ber Ensheiin aufstellte. Ensb-4M.s-ö.Zufrieden mit den erlangten Vortheilen war Knobelsdorfbei St. Jngbert stehen geblieben, und Kalkreuth um dieBewegung des Fürsten Hohenlohe zu cotoyiren, mit vierBataillonen, vier Escadrons auf dem Marsche gegenSaarguemines begriffen, als er Nachricht von der feindli-chen Aufstellung bei Ensheiin erhielt, die seinem gegenSt. Jngbert gesendeten Detachement gefährlich werdenkonnte. Er wendete sich sogleich gegen Ensheiin, und
*) Berliner Zeitung No. 126. 1Z4. iVIonitsur x. 1178. Ma-gazin der neuesten Kriegsbegeb. Lh. V. S. 80 — 84. 8S —91.Geschichte der vereinigten Sachsen und Preußen S. 22—25.