Band 
Erster Theil.
Seite
273
JPEG-Download
 

273

undneunzigtausend neunhundert Gewehre, auf die Weiseausgegeben worden.

Die französischen Streitkräste an der Grenze Spa-niens, waren zur Zeit der Kriegserklärung durchaus un-zureichend; zwar hatte der Convent die Bildung einerArmee in diesen Gegenden decretirt, deren Ober-Befehls-haber der bisherige Kriegsminister Servan sein Haupt-quartier zu Toulouse nahm; aber der neue Kriegsmini-ster Pache sorgte so wenig für die Bildung dieses Hee-res, daß es im Monat April etwa dreißigtausend Mannzum Theil schlecht ausgerüstete Nationalgarden zahlte,von denen eine Division vorwärts Perpignan, die an-dre zwischen Bayonne und St. Jean Pied de Port,eine dritte, wie es scheint, schwächere Abtheilung vor-wärts Toulouse gegen die Grenzen von Aragon stand *).

*) Die obige Summe ist nach den Truppen berechnet, die beimAusbruch der Feindseligkeiten auf den drei verschiedenen Punk-ten des Kriegstheaters in Thätigkeit kamen. Dubais Cranc6hatte in seinem Berichte vom LSsten Januar 1793 die dispo-niblen spanischen Truppen auf vierzigtausend Mann geschätzt,^und die Errichtung einer Armee von 40,000 Mann — 30,000Infanterie, 8000 Cavalerie, 2000 Artillerie — in drei CorpSbei Bayonne, Toulouse und Perpignan vorgeschlagen, ohnejedoch die für diesen Zweck schon verwendbaren Truppennäher anzugeben. lVIonitsur x. 134. Nach Doppel iVls-moires politigne» et rnililairsr x. 226 zählte die Di-

I.

. 1 )