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unter Bedeckung von zweitausend Mann am 20sten wirk-lich von Collioure abging, nach kurzem Gefecht wiederzurückgetrieben *).
Am 24sten Juni capitulirte Bellegarde **), die
*) 6ar. äs Allaär. p. 667. 677. 673.
**) Das Fort Bellegarde liegt auf dem felsigen Gipfel einerHöhe, deren südwestlicher Abfall so durchschnitten ist, daß vonhieraus kein Angriff geführt werden kann; östlich und nord-östlich wird es durch das enge Thal, in welchem die Straßeläuft, von dem Col de Pertus getrennt, westlich findet sich derCol de Panisas, der mit dem Mont St. Julien (auch ColPorteil genannt) endet; das Fort überhöht den ersteren umdreihundertvierzig, den letztern um zweihundertfünfundvierzigFuß. Die Befestigung besteht aus zwei Enceinten, die einunregelmäßiges Fünfeck bilden. Die innere hat vier Bastionenund drei Ravelins mit bedecktem Wege und meist in den Fel-sen gehauenen Gräben; das auf der Front gegen Spanien be-findliche Ravelin hat außerdem noch ein Minensystem. Fünf-zehn Schritt vor dieser Front findet sich ein kleines casemat-tirtes Fort in Form eines Hornwerks mit gedeckter Verbin-dung mit der Festung; von dieser völlig dominirt, beherrschtes alle Schluchten, die vom Hauptwerke nicht eingesehen wer-den können. Der Platz hat Casematten, um die ganze Kriegs-besatzung darin unterzubringen, Souterrains zu Pulvermaga-zinen, sechs große Cisternen, und einen durch bombenfreics Ge-wölbe gesicherten Brunnen, der nicht abgegraben werden kann.Ein Hauptmangel scheint die Höhe der Gebäude, deren Trüm-mer bei einer Beschießung den engen Raum der innern En-ceinte unsicher machen. 6sr. äe iVksär. p. 736.