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neunhundert Mann starke Besatzung ward kriegsgefangen.Die Tranchöe war in der Nacht zum löten gegen dienordwestliche Front auf sechshundert Schritt Entfernungeröffnet und auf dem felsigen Boden aus Faschinen undSandsäcken eine fünfhundert Schritt lange Parallele ge-baut worden, in der man am Morgen ziemlich gedecktwar. Der Feind durch ein verstärktes Feuer der andernBatterien beschäftigt, hatte die Arbeit nicht bemerkt; erbeschoß sie am folgenden Tage lebhaft, ohne sie beträcht-lich zu beschädigen; die Tranchöe ward in der zweitenNacht vollendet und erhielt sich gegen das starke Feuerder Belagerten.
Nachdem drei Nächte an dem Bau einer Batteriefür vier neunzöllige Mortiers und zehn sechzehnpfündigeKanonen gearbeitet worden, begannen die ersteren in derNacht zum 22stcn ihr Feuer mit vieler Wirkung; alsam 23stcn früh auch die zehn Sechzehnpfünder in Akti-vität kamen, schwieg das Feuer der Belagerten bald ganz,und die Garnison floh in die Casemattcn. Gegen Mit-tag war schon die Brustwehr des linken Theils der An-griffsfront großenteils zerstört, auch das Revctemcnt sobeschädigt, daß in wenig Tagen eine gangbare Breschezu erwarten war. In der Nacht wurde eine neue Bat-terie gegen den rechten Theil der Angriffsfront begonnen.Am 24sten ließ der General den Platz, dessen Feuer seitzweiunddreißig Stunden schwieg, auffordern; zu Folgeder abgeschlossenen Capitulation streckte die Garnison am26sten mit Kriegsehren die Waffen. Die nicht bomben-I. 19