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düng eines norddeutschen Bundes anheim gegeben, aberauch diese unzureichende Maßregel mannigfach gehemmt,indem das französische Gouvernement bald darauf er-klärte, die Hansestädte durften demselben nicht angehö-ren, und den Churfürsten von Hessen durch das Ver-sprechen zum Rheinbünde zu verlocken suchte, daß seinGebiet durch das dem Hause Oranien gehörende Für-stenthum Fulda vergrößert werden solle. Konnte deinBerliner Cabinet nach alle dem noch ein Zweifel überseine bedenkliche Lage bleiben, so mußte er verschwinden,als es die sichere Kunde erhielt, daß Napoleon, nach-dem er die definitive Besitznahme Hanovers ihm alsunabweisliche Bedingung gestellt, keinen Anstand ge-nommen habe, bei den damals begonnenen Friedens-unterhandlungen mit England, die Zurückgabe desChur-fürstenthums zu bewilligen. Dabei verweilte unter nich-tigen Verwänden ein zahlreiches französisches Heer imsüdlichen und westlichen Deutschland, wo es von denunterworfenen Ländern ernährt, dem Staatsschätze eherErleichterung als Anstrengung verursachte; während dieBereitschaft gegen solche, beinahe die Grenzen der Mo-
Herrschaft Weitstem — zum Unterthan des Joachim Mu-rat, nunmehrigen Großhcrzogs von Berg, war, wenn auchnicht unrechtlicher als alle übrigen Mediatisirungen, dochohne Zweifel die auffallendste, mußte dem preussischen Hofe,wegen der nahen verwandtschaftlichen Verhältniß«'mit jenemFürsten, besonders empfindlich seyn, und zeigte zugleich,welche Rücksichten man von Napoleon zu erwarten habe.