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Hälfte der Reserve-Cavalerie folgt dem Feinde unmit-telbar gegen Buttelstädt, der Rest der Reuterei unddas Corps von Ney marschiren nach Erfurt, Augereau,
Lannes fo wie die Garden blieben vorläufig bei Wei-mar, jeden Augenblick zum Aufbruche bereit. Diesenmilitairifchen Anordnungen folgte ein wohl berechneterpolitischer Akt, indem der Kaiser den gefangenen säch-sischen Offizieren eröffnete: „daß er gekommen sey, ihrVaterland vor dem Einfluße und den Angriffen Preussenszu sichern; daß er auf das Versprechen, nicht gegenihn zu dienen, alle sächsische Gefangenen frei gebe, undSachsen wie ein befreundetes Land behandeln werde,wenn der Churfürst seine Residenz nicht verlasse."*)
Eine beträchtliche Masse Vereinzelter von beidengeschlagenen Armeen strömte während des löten demHarze zu; die geschlossen gebliebenen preussischen Trup-penteile vereinigten sich an diesem Tage in und beiSömmerda; von hier aus beantwortete auch der König M. n. w.das früher erwähnte, ihm im Laufe der Schlacht zu-gekommene Schreiben Napoleons, auf einen Waffen-stillstand antragend, welchen dieser verweigerte. Warumman^den Beschluß fasste, demnächst nach Nordhausenund über den Harz nach Magdeburg zu marschiren,während der kürzere Weg über Artern (oder Oldisleben)Sangerhausen und Hettstädt völlig frei war, vermögenwir nicht anzugeben; höchst wahrscheinlich wäre bei der
*) Hlnnü^iir, p. 1305.