Band 
Siebenter Theil.
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letzter« Richtung das Zusammentreffen mit dem Feindeganz vermieden, und den Truppen manche Mühsal er-spart worden.

Alle bei Sömmerda versammelten Abtheilungenwurden unter den Befehl des Grafen Kalkreuth ge-stellt, welcher am Morgen des löten aufbrach, inz M. n. w. Weissensee französische Cavalerie fand, und durch die-sen unerwarteten Umstand die Fassung in dem Gradeverlor, daß ohne die kräftigen Vorstellungen des Prin-zen August und General Blücher, schon hier eine Cata-strophe eingetreten seyn dürfte.^ Jedenfalls versuchteman, sich den Weg ohne Gefecht zu bahnen. DerAnführer jener Reuterei (G. Klein) war um so bereit-williger, der Versicherung: daß mit dem Kaiser einWaffenstillstand unterhandelt werde, oder schon abge-schlossen sey, Glauben zu schenken, als er nur höchstenstausend ermattete Pferde bei sich hatte, und in dem-selben Augenblicke ein von Grifstädt her kommendesGrenadier-Bataillon Anstalten traf, sich der Stadt zubemächtigen *).

") Die Reserve-Reuterei hatte zur Schlacht von Jena starkeMärsche gemacht; in der Natur der Sache liegt, daß diein Rede stehende Abtheilung während der letzten vier undzwanzig Stunden, gewiß nicht auf dem kürzesten Wege vomSchlachtfelde von Jena nach Weissensee gekommen war,und daher sicher sechs Meilen zurückgelegt hatte. Wasdie Unterhandlungen mit General Klein betrifft, so konnteder Parlamcntair ohne Verletzung der Wahrheit versichern:daß das Schreiben Napoleons an den König die Möglich-