Band 
Siebenter Theil.
Seite
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Eben so wenig versuchte General Lasalle, mit einerReuter-Brigade etwas spater bei Ganglof-Sommerneintreffend, den Marsch der Colonne zu hindern, daihn ein derselben beigegebener französischer Offizier ver-ständigte. Marschall Soult jedoch, welcher bald dar-auf anlangte, verweigerte die Anerkennung eines ihm aufdiesem Wege bekannt gewordenen Waffenstillstandes;weil aber seine Infanterie von Buttelstadt aus über -ck!M- s ö.Sömmerda ziehend, erst gegen Abend heran kommen 'konnte, versuchte er durch Unterhandlungen Zeit zu ge-winnen, welche die Gegner benutzten, um durch dasDefilee von Greussen zu gehen. Zwischen sechs und L M. n. ö.sieben Uhr wurde ihre hier aufgestellte Arrieregarde an-gegriffen,^ und vertheidigte den Ort bis zur Nacht.

Während dieser und des nächsten Morgens erfolgteder Rückzug nach Nordhausen, wo Fürst Hohenlohe-ts M. n. w.mit weniger Meuterei (über Tennstädt, Gr. Ehrich undSondcrshausen) Tags vorher angekommen war, undmit dem Oberbefehle aller Truppen, ausschließlich der

Grcusf.

keit einer gütlichen Ausgleichung zeige, daß Se. Majestätdarauf eingehend einen Unterhändler abgesendet, und aus-drücklich befohlen habe, nicht zuerst auf die Franzosen zuschießen. Diese Auseinandersetzung schien nöthig bei denganz entstellten Berichten, welche die Gegner geliefert; soerzählt z. B. Mathieu Dumas noch im Jahre 1824,daß G. Blücher bereits am 15tcn bei Wcissensee auf dieCavaleric unter Klein gestoßen, und nur dadurch der Ge-fangenschaft entgangen sey, daß er ihm sein Ehrenwort fürden Abschluß des Waffenstillstandes verpfändet.