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Gerächt verbreitet hatte, daß sie zum Bcsatzungsdiensicin Magdeburg verwendet werden sollten) bestimmtenden General v. Zeschwitz, am I9ten nach dem sächsischenö. Amte Barb!) abzurücken, wo ihm sichere Kunde vonder Einstellung der Feindseligkeiten gegen Sachsen, undzwei Tage spater der Befehl seines Kriegsherrn zuging,die einzelnen Regimenter in ihre gewöhnlichen Frie-densgarnisonen zurück zu senden *).
Abtheilungen und Vereinzelte beider Armeen hattensich gegen Erfurt gewendet, so daß von einer nichtunbeträchtlichen Zahl Blessirter abgesehen, die Starkeder streitfahigen Besatzung achttausend Mann betragenmochte, bei denen sich der Prinz von Oranien, Feld-marschall Möllendorf und General Grawert, letzterebeide verwundet, befanden. Bereits am Mittag des
*) Da schon wahrend der ersten Tage des Rückzugs das Ge-rücht von der Entlassung der sächsischen Gefangenen sichverbreitete, so entsendete, um darüber Gewißheit zu erhal-ten, General v. Zeschwitz den Rittmeister Thielmnnn unterdem Vorwande, einen gefangenen französischen Offizierzurückzugeben. Nachdem Thielmann am 48ten das kaiser-liche Hauptquartier zu Mcrscburg erreicht, präscntirte ersich mit der ihm eignen kecken Entschlossenheit als Adju-tanten LcS commandirenden Generals, und von ihm zumAnknüpfen von Unterhandlungen ermächtigt, bewog einenhöheren Civilbcamtcn, demselben Nachricht von der Lageder Verhältniße zu überbringen, und ging persönlich mitAufträgen Napoleons nach DrcSden, von wo er am 2!stcnmit dem oben erwähnten Befehle in Barby anlangte. —Bericht eines Augenzeugen. I. 222 — 224. 242 — 246. Mi-nerva, Jahrgang 4807. Bd. I. S. 494 — 493. 524—524.Handschriftliche Nachrichten.