Band 
Siebenter Theil.
Seite
107
JPEG-Download
 

sichtigte der Fürst, sie bei Boizenburg etwas rasten,und durch die Lebensmittel erfrischen zu lassen, welchedort zusammen gebracht waren. Allein schon bei Lychen iz M. L. Für-sand ein mehrstündiger Halt statt, das Eintreffen derGenerale v. Blücher und v. Bila zu erwarten, wobeidie Bestimmung des letzter» dahin geändert wurde, daßer an Stelle des Detaschements unter Schimmelpfennigdie rechte Flanke decken solle. Keiner von beiden langtean, es blieben daher, als man wieder aufbrach, einBataillons die Trümmer einer Füsilier-Brigade undfünf Escadrons bei Lychen stehen; die noch verwend- ,,

baren fünf Schwadronen (das ursprünglich zur Unter-stützung der leichten Reuterei Bila's bestimmte Regi-ment Gensd'armes) erhielten die Richtung auf Warthaund Wichmannsdorf, damit die rechte Seite nicht ganzunbeobachtet bleibe.

Nachdem Murat am Vormittage des 27sten durchTemplin gegangen, schob er eine leichte Cavalerie-Bri -1 M. n. L.gäbe unter General Milhaud links gegen Boizenburg,eine andere auf der Prenzlauer Straße über Mitten-walde vor, und hielt sich mit zwei Divisionen zwischendenselben, so daß er Abends in der Gegend von Wich -2 M. n. ö.mannsdorf, Kuhtz, Mittenwalde und Herzfelde stand. ^""plin.Der Anführer des früher erwähnten preussischen Re-giments wurde zufällig von der Nähe einer so bedeu-tenden feindlichen Masse unterrichtet, glaubte aber auchdann nicht von dem Buchstaben der erhaltenen In-struktion abgehen zu dürfen, als Kanoncnschüße von