Band 
Siebenter Theil.
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dem nahen Boizenburg herüber schallend, die Voraus-setzung erzeugen konnten, daß die hier entbehrlicheReuterei auf jenem Punkte nöthig seyn möge. BeiWichmannsdorf auf eine beträchtliche Masse französi-scher Reuterei stoßend, die im ersten Augenblicke über-rascht, sich schnell gegen Front und linke Seite desnoch dreihundert Pferde zahlenden Regiments entwickelte,mußte dasselbe nach beiden Richtungen auf einem Ter-rain aufmarfchiren, welches nur in Escadronsbreite an-zugreifen gestattete. Beide Attaken mißlangen, der weitüberlegene Feind drängte so rasch nach, daß in demengen Raum das Wiederfammeln unmöglich wurde,und bald sah man keinen andern Ausweg als die dar-gebotene Capitulation, welcher zu entgehen nur einerschwachen Abtheilung gelang *).

Ehe noch dieses Gefecht begann, traf General^ychm". ^ Milhaud in der Nähe von Boizenburg ein, und seineReuter drangen eben in den Ort, als die Spitze derpreussischen Colonne sich demselben von Westen hernäherte?' Gewiß war nach einem ohne Nahrung zu-

") Die Detaschirung war insofern überflüssig, als sich von Lochenbis Boizenburg eine meist durch Bäche verbundene Reihevon kleinen Seen hinzieht, auf deren nördlicher Seite dieJnfantcrie-Colonne gegen jeden Anfall gesichert blieb; we-sentlich nachtheilig wurde die Maßregel dadurch, daßnunmehr die Colonne aller Meuterei entbehrte, und dieseohne Möglichkeit der Unterstützung wie ohne Rückzug, demVerderben fast nicht entgehen konnte, wenn sie auf einen

überlegenen Feind stieß.

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