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rigen Verhältnißen vielleicht nicht entsprachen *). — AmAbende erhielt man sichere Kunde von den Ereignißen beiPrenzlau; sie scheint gorgonenartig wirkend, bei Manchenvollkommene moralische Erstarrung, ein Verzweifeln analler Zukunft erzeugt zu haben. Zwar beschlossen diezur Berathung versammelten höheren Offiziere einenRettungsversuch, aber er sollte in dem Marsche überLöcknitz nach Stettin bestehen, und erst mit dem fol-genden Morgen unternommen werden, indem der Vor-schlag sofort aufzubrechen, wegen Erschöpfung der Trup-pen als unausführbar betrachtet ward. Leider darf dieGeschichte nicht verschweigen, daß der Anführer derMeuterei noch wahrend der Nacht Offiziere aussendete,
den Feind aufzusuchen, und ihm eine Capitulation an-zubieten, und daß auch von dem Oberbefehlshaber am29sten in der Frühe eine ziemlich gleiche Maßregel er-griffen ward. Hiernach fand sich denn ein französischerParlamentair ein, und die noch viertausend Mann (wovondie Halste Reuter) mit acht Geschützen betragendeAbtheilung streckte vor zwei leichten Cavalerie-Regimen-Lern kriegsgefangen die Waffen; fünf Schwadronen^scheinen in der Nacht abmarschirt zu seyn, und ent-kamen glücklich auf das rechte Ufer der Oder.
*) Der eigentliche Führer dieser Kolonne, General-Major GrafSchwerin befand sich bei dem in Schönermark übernach-tenden Regimente und folgte mit diesem der Hauptmassenach Prenzlau; was den Fürsten vermocht hat, dem frü-heren Entwürfe entgegen, die Colonnc nach Pasewalk zudirigiren, war nicht zu ermitteln."