Band 
Siebenter Theil.
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quartier erschien, um die Antrage zur Mitwirkung beidem bevorstehenden Kampfe abzulehnen, unterhandeltesein Gesandter am französischen Hofe wegen Anerken-nung dieser neutralen Stellung, und es scheint ausserallem Zweifel zu seyn, daß der Minister Talleyrand am3ten October zu Mainz einen Vertrag unterzeichnete,wodurch dem Churfürstenthum die unbewaffnete Neu-tralität zugesichert ward. Indem man annehmen kann,daß Napoleons Entschlüße wegen Hessen damals bereits

fest standen, hatte diese diplomatische Betrügerei offen-bar keinen andern Zweck, als dem Gegner bei dernahen Entscheidung zwanzigtausend Mann guter Trup-pen zu entziehen, und fiel diese günstig aus, nach Will-kühr zu verfahren; ein Zweck, der auch vollkommen er-reicht ward, da der Cburfürst seine Truppen wiederauf den Friedensfuß setzte, und den preussischen ferner-hin den Durchzug versagte.

Nachdem Napoleon sich durch die Siege von Jenaund Auerstädt von jeder Rücksicht entbunden glaubte,erfolgte die Entwickelung in einer Weise, welche anRechtlosigkeit und Brutalität nur in der Geschichte sei-ner Regierung ihres Gleichen findet. Marschall Mor-ricr, der mit einem aus nachrückenden Truppen neugebildeten Corps Fulda besetzt hatte, brach den 29stenOctober angeblich nach Vach auf, wendete sich aber bei2M.n.ö.Ful. Hünefcld links, und rückte über Hersfeld und Mel-ii M. n. w. jungen am Morgen des Listen in die Nahe von Cas-sel, während die sogenannte Nordarmee unter Befehl^ ^Ec^is. ssi»des