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des Königs von Holland von Wesel kommend, nord-westlich der Stadt erschien. Hierauf übergab der fran-zösische Geschäftsträger eine Note des Inhalts: diestets bewiesene feindselige Gesinnung des Churfürstengegen Frankreich, gestatte nicht die hessische Armee imRücken zu lassen, er habe deshalb Befehl zu erklären,daß das ganze Churfärstenthum durch französische Trup-pen besetzt, und die Waffen der hessischen, so wie sämmt-liche Kriegsvorräthe an sie ausgeliefert werden müß-ten; es stehe übrigens dem Fürsten frei, ob er ver-suchen wolle, Gewalt mit Gewalt zu vertreiben, da sichdieß aber nicht mit einer politischen Mission vertrage,so sey der Geschäftsträger angewiesen, seine Pässe zufordern und sofort abzureisen. — Mit etwa tausendMann, welche sich in der Residenz befanden, konnteman begreiflich keinen Widerstand leisten, die churfürst-liche Familie entfernte sich daher, und das Land wurdesofort durch eine Proclamation Mortiers für Napoleonin Besitz genommen. Sobald die hierauf bezüglichenmilitairifchen Maßregeln getroffen waren, setzte sich dergrößte Theil der zu dieser Expedition verwendet gewe-senen Truppen gegen Hanover und die preussisch-west-phälischen Provinzen in Bewegung*).
*) Berliner Zeitung No. 135. v. Hohcnhausen, Biogra-phie des General v. OchS, S. 119—160. Xocl>,ntiiugüe <Ies iraitus >Ie jiaix, I. VI > I. z>. 390 — 392. AI. Du-mas, I^vcis, 'I. XVI. p. 210 — 242. Minerva, Jahr-gang 1807. Vierter Band, S. 377—385. Jahrgang 1808 .Erster Band, S. 512 — 522 .