Band 
Siebenter Theil.
Seite
151
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eine» Praliminarfriedeu begonnen, da Napoleon da-mals bloßen Waffenstillstand durchaus verweigerte.Die von den, Sieger gemachten Bedingungen, —Verlust der Provinzen zwischen Elbe und Rhein,Zahlung von hundert Millionen Franken Contribution,und Verzichten auf jede Einmischung in die Angele-genheiten Deutschlands, — gingen soweit über die Voll-machten des preussischen Abgesandten hinaus, daß erzu ihrer Annahme die besondere Genehmigung seinesMonarchen einzuholen genöthigt war; diese erfolgteunverzüglich, und schon am 27 sie» October empfingNapoleon ei» Schreiben des Königs, welches die völ-lige Einstimmung desselben erklärte.

Allein Jener, gerade jetzt entscheidende Ereignißezwischen Elbe und Oder erwartend, zögerte mit derVollziehung, und versagte sie ganz, als die in ununter-brochener Folge eingehenden Nachrichten von den Ca-pilulationen bei Prenzlau und Pasewalk, von Stettinund Cüstrin*), ihm unendlich günstigere Verhältniße,

') Absichtlich wählen wir diese Stelle, um die Uebcrgabe desschon durch seine Lage ungcmcin starken, und mit allenBedürfnißcn vollständig versehenen Platzes gleichsam bei-läufig zu erwähnen, da sie völlig isolirt dasteht und mitkeinem andern KriegScrcignißc in Verbindung zu bringenist. Als am Slstcn October eine schwache französische Ab-theilung auf dem linken Oderufer im Angesicht der Festungerschien, und die Dreistigkeit hatte sie aufzufordern, ver-langte der Commandant — von einigen .höheren Civil-beamtcn bearbeitet: „dieStadt nicht unglücklich zu machen"— einen Waffenstillstand, UNI Befehle einholen zu können;