Band 
Siebenter Theil.
Seite
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glichen werden mag, aber ohne die traurige Gemüths-zerrüttung des Grafen Kamenskoi vielleicht ganz andreErgebniße geliefert hatte. Bennigsens Einladung ge-mäß, und trotz des früher erhaltenen höheren Befehls,waren die Generale Buxhöwden und Anrepp von Ma-kow und Popowo aus gegen Pultusk aufgebrochen, alssie Morgens zehn Uhr eine zweite, weit bestimmtereOrdre des Feldmarfchalls zum augenblicklichen Rück-züge erreichte, mit dem Beisätze: Alles sey verloren,und die ganze übrige Armee schon in vollem Marschenach Nowogrod. Unbekannt mit dem persönlichen Zu-stande des Feldherrn, ohne neuere Nachricht von Ben-nigsen, und ohne einen Schuß vou seiner Stellung zuvernehmen (da das Gefecht erst anderthalb Stundenspäter begann), mußten sie wohl der so dringend wie-derholten Weisung Folge leisten, und gingen, der einenach Makow, der andere links des Narew in der Rich-tung von Ostrolenka zurück.

Während man sich bei Pultusk schlug, bestand auchFürst Gallizin einen Kampf, welcher zu den ruhmvoll-sten des ganzen Krieges gehört, über dessen Gang abergenauere Nachrichten fehlen. Bereits früh zwischenacht und neun erschienen die ersten französischen Trup-pen vor der Stellung von Golymin, die nunmehr vonden Abtheilungen unter Murat, Augereau und Davoustbis zum Abende wiederholt doch immer vergeblich an-gegriffen wurde; nächst der ausdauernden Tapferkeitder Russen, ist bei der imverhältttißmäßigeii kleberzahl

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