Band 
Achter Theil.
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zM.n.Eggm,

4 M. n. L.Eggm.

Kampf bei Unter - Laichling bestanden. Nachdem dieTruppen des äussersten linken Flügels vor dem Corpsvon Lannes zurückgewichen, und demzufolge die an derStraße stehenden zwei Bataillone zurückgeschickt wor-den waren, beruhete aller hier noch zu leistende Wi-derstand auf diesen fünfzehn Schwadronen, von vierund zwanzig Kanonen unterstützt. Auch zögerte Na-poleon nicht langer, denselben zu brechen. Ausser derleichten Meuterei rückten zwei Divisionen Cuirafsierezum Angriff vor, welche endlich die österreichische Bri-gade gänzlich aufgelöst in den Wald zurückwarfen, sodaß sie sich erst unter dem Schutze einer bei Höhbergaufgefahrenen Batterie wieder sammeln konnte; vonden rühmlich vertheidigten Geschützen mußten zwölf,die Bedienungsmannschaft neben denselben todt nie-dergestreckt, den Siegern überlassen werden. Diesefolgten theils unmittelbar, theils rechts über Gailsbach,während die Infanterie z» beiden Seiten der Straßeraschen Schrittes vordrang.

Etwa drei Stunden waren unter den geschilder-ten Ereignißen verflossen, und es mochte fünf Uhrseyn, als jene Catastrophe eintrat, mit der aber dasUnheil des Tages sich noch nicht erschöpfte. Den näch-sten Haltpunkt für die geschlagenen Truppen hätten diezwölf Grenadier-Bataillone bei Alten-Egglofsheim, ver-stärkt durch zwei Cuirassier-Brigaden, abgeben können,welche nach der oben mitgetheilten Anordnung beiKö-fering stehen mußten; allein jene waren schon etwas