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Truppen war die Waffenehre auf glänzende Weise ge-rettet, und in der Geschichte der Regimenter Belle-garde/ Reuff-Greitz/'Stipficz/ Vincents Gottesheim^Kaiser Franz/' bildet der verhängnißvolle 22ste Aprilein schönes Blatt; fürwahr, mit vollkommen gleichemRechte gebührte ihren Panieren als C'hrenauszeichnungder Name Eggmühl, wie er sich an den Adlernmehrerer französischer Regimenter fand, von denen inglücklicheren Tagen die Siegesgöttin einige als Tro-phäen in das Arsenal zu Wien versetzt hat*).
Unter den gegebenen Verhältnißen erachtete esder Erzherzog für bedenklich, unter den Mauern von Re-gensburg den allgemeinen Angriff abzuwarten, der ihnunfehlbar am nächsten Tage bedrohete; der Rückzugnach Böhmen ward beschlossen, und alsbald der Baueiner Pontonbrücke bei Weichs verfugt, mit welcherman Morgens acht Uhr zu Stande kam. Sofort be-gann das Corps des Fürsten Liechtenstein über die-selbe zu gehen, während die der Fürsten Rofenberg
*) I.s xueri-e 6c 1809. IV I. Iie pa,-6,>, j>. 233 — 267.
Mümoii-e» 3V II. p. 66 — 99. 417. 427. 428. Oo l.»t>orUekr6c,s p. 89-^99. v. Völderndorf und WaradcinKriegsgeschichte von Baicrn. Zweiter Band, S. 96—104.
In der „Ideen-Taktik der Reiterei" findet sich S.207—222 eine genial-malerische Darstellung der großenMeuterei-Gefechte bei Eggmühl und Alten-Egglofshcim,die der Vfr. gern benutzt hätte, fänden sich nicht in dendetaillirten Angaben, insoweit sie mit anderen, zuverlässi-gen verglichen werden konnten, einige Abweichungen, welcheaufzuklären ihm unmöglich war.