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Massen., den Uebergang, ihm sollten mehrere leichteReuter-Brigaden, sämmtliche Cuirassiere, die Garden,das Corps von Lannes und das von Davousi, mitAusnahme einer Division folgen, die zwischen Molkund Tuln zur Beobachtung zurück geblieben war.
Bereits im Laufe des 18ten konnte man im öster-reichischen Hauptquartier nicht mehr an der Absichtdes Feindes zweifeln, durch die Lobaue das linke Do-nauufer zu gewinnen, indeß zeigen alle von, Erzherzogeangeordneten Maßregeln, daß er dieses Unternehmennicht hindern, sondern auf dem Marchfelde eine Schlachtliefern wollte, welche im glücklichen Falle entscheidendseyn mußte. Genaue Berechnung von Zeit und Raumkonnte dabei den Oesterreichern wesentliche Vortheilesichern, und daß es schon in der Grundidee gelegenhabe, die Verbindung der Gegner mit dem rechten Uferzu unterbrechen, ist in unsern Augen eine ausgemachteSache, da der Officialbericht des fürstlichen Feldherrnhierüber eine bestimmte Aeusserung enthalt. Vorläu-fig begnügte er sich, in der Nacht zum 20sten Mai16 Esc. gegen Raschdorf vorzuschieben, und ließ fol-genden Tages den größeren Theil seiner Infanteriein ein Lager zwischen Gerasdorf und Sauring, dieReuterei nach Aderklaa rücken; das fünfte Armee-Corps(12 Bat. 9 Esc.) von Strebersdorf bis Korneuburgvertheilt, sollte die Donau beobachten, und die Ver-bindung mit General Schustekh unterhalten*). Eine9 Der Erzherzog hatte einige später eiugetroffene dritte Ba-