am Nachmittage deS 20sten gegen den wahrscheinlichenAustrittspunkt geschickte Cavalerie-Abtheilung erhielt ausdem Gehölz südlich von Groß-Aspern lebhaftes Ge-wehrfeuer, und stellte sich bei Essling auf, da manhierdurch die Gewißheit erlangte, daß der Feind bereitsauf dem linken Ufer stehe. Die Jnfanterie-Detache-ments in beiden Dörfern scheinen um diese Zeit zu-rückgegangen zu seyn.
Einige hundert Voltigeure waren in jenes Gehölzgeworfen worden, als die Armee in die Lobaue zurücken begann; sie deckten den Bau der Brücke überden dritten Arm, welcher etwa um vier Uhr vollendet,sogleich von mehreren Bataillonen und einer Masseleichter Reuterei benutzt wurde. Letztere kam mit derbei Essling stehenden österreichischen zu lebhaften Ge-fechten, ohne daß die allgemeinen Verhältniße dadurchverändert worden waren; der Generalissimus, für dennächsten Tag zur allgemeinen Schlacht entschlossen, zog- wäh-
taillone, als noch nicht gcfcchtSfähig zurückgeschickt, dieMannschaft anderer unter die beiden übrigen vertheilen las-sen, so daß die Armee, mit Ausschluß der Division Schult-et!), und Hinzurechnung zweier neu formirter Husarcn-Re-gimenter, die aus Ungarn kamen, 115 Bat. >57 Esc. zählte,deren Kovfzahl etwa acht und achtzig Tausend Mann be-tragen haben mag. Das erste, zweite, vierte und sechsteCorpS behielten ihre früheren Befehlshaber, an die Spitzedes fünften trat Fürst Rcufs; die beiden Reserve-CorpSwurden aufgelöst, man sornurtc aus ihnen ei» Grenadicr-CorpS von sechzehn Bataillonen unter F. M L. d'Asprc,und eine Rcutcrci-Rcscrve unter Fürst Johann Liechtenstein.