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hältnißmäßige Uebermacht benutzte, sie in beiden Flan-ken zu bedrohen. In der Meinung, dem Nachtrabedes österreichischen Heeres gegenüber zu stehen, drängteder Marschall mit großer Lebhaftigkeit. Teswitz wardnach hartnäckigem Widerstände erobert, und sofort Ge-schütz auf die dießseitige Höhe gebracht, zugleich eilteeine Abtheilung unmittelbar am linken Tayaufer auf-wärts, gegen die Wiener Straße, welche eine Viertel-meile westlich jenes Dorfes läuft. Ueber die hier ge-legene Brücke zogen noch immer die Trains, so daßder kurz vorher eingetroffene Heertheil des Grafen Bel-legarbe auf ihre Benutzung verzichten, und eine Fuhrtweiter unterhalb aufsuchen mußte, mittelst deren sechsBataillone mit eben so vielen Escadrons übergegangen,und nach dem linke» Flügel weiter marschirt waren,als die Gegner in der Nähe anlangten. Ungesäumtfährte General Henneberg andere sechs Bataillone durchden Fluß, nöthigte Jene zum Rückzüge, und eroberteselbst Teswitz wieder*), wo sich die Oesterreicher nun-
*) Eine genauere Bestimmung der Zeit, zu welcher diese Er-eigniße stattfanden, ist grade hier, wo sie vom höchstenInteresse wäre, aus den vorliegenden Quellen nicht zu ge-winnen, und vergeblich war der Vers. bemüht, darüber dieMeinung unterrichteter Augenzeugen zu erhalten. Beiläu-fig wird (Oest. Mil. Zeitschr., Jahrgang 1821, Band IV.S. 3v.) erwähnt, die Brigade Henneberg habe bald nachzwei Uhr an dem Gefechte Theil zu nehmen begonnen, wassehr wahrscheinlich erscheint, wenn man erwägt, daß dasCorps von Bellcgarde mit grauendem Tage aufgebrochen,bis zur Tava 3z Meilen zurückzulegen hatte; diese AngabeVIII. 11