Band 
Achter Theil.
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2u. UM. iw. Znaim.

und vermochte deshalb alsbald in den Kampf einzu-greifen, indeß das von der Taya nach Znaim hin ter-rassenartig aufsteigende Terrain begünstigt die Verthei-digung dergestalt, daß es leicht war, seinem AndringenSchranken zu setzen. Gewiß bot sich dem Erzherzogehier Gelegenheit, dem Gegner wie im Vorbeigeheneinen empfindlichen Schlag zu versetzen, es ist jedochbegreiflich, daß ihm seine Lage weniger Vortheilhaft er-schien, als sie wirklich war. Ueber die bisherigen Be-wegungen der französischen Hauptmasse im Irrthumoder Zweifel, mochte er jeden Augenblick deren Eintref-fen auf dem Schlachtfelde erwarten, und vielleicht auchdurch Marmonts dreistes Aufdrangen verleitet seyn,dessen Streitkrafte bedeutend zu überschätzen; auf jedesoffensive Unternehmen verzichtend, beschloß er daher denAngriff in der Stellung von Znaim zu erwarten, dennbehauptet mußte sie noch mindestens vier und zwanzigStunden werden, damit die Trains Zeit erhielten durchdie Engwege bei Frainersdorf und Budwitz zu gehen.Alle auf dem rechten Tayaufer stehenden Truppen zo-gen in der Nacht nach dem linken, wo Fürst Reussden Raum zwischen Kloster Brück und Leswitz besetzte,um Massen« abzuhalten; in den Grund bei diesemDorfe wurden Abtheilungen von feinem und Bellegar-de's Corps geworfen, welches sich auf den Höhen süd-

Sulxice; die Divisionen Moütor und Boudct waren umeinen Tagcmarsch zurück geblieben.