Band 
Achter Theil.
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li'chen Wiederherstellung der Ruhe nichts nöthig sey, alsetwaeinigebcsondersHartnäckigeerschicßen zulassen. Alsnächste Aufgabe lag vor, die Verbindung mit den ausOsten und Süden heranrückenden Colonnen aufzusuchen,für welchen Zweck in den beiden ersten Tagen des Augustsieben Bataillone vier Escadrons unter Rouyer nachSterzing marschirten; sie sollten ohne Säumen denCentralpunkt Drixen besetzen, in dessen Umgegend sichgleichzeitig das österreichische Corps versammelte, umdas Land zu verlassen.

Mißlichere Verhältniße als die des General Buolwährend des letzten Drittheils des Juli, haben kaumjemals stattgefunden. Ohne Befehle wegen des Waf-fenstillstandes, vielmehr in Bezug auf denselben amtlichgewarnt*), und doch alsbald auf unzweifelhafte Weife

*) Noch am Asten Juli ging folgendes, vvm 18 tcn des Nachtsaus Tech datirtc Schreiben des Erzherzogs Johann ein:„Da es seyn kaiin, daß ein feindlicher Parlamentair Ihnenden Befehl bringt, Tyrol in Folge eines Waffenstillstandeszu räumen, so haben Sie diesem Befehle nicht nachzukom-men, ausgenommen er wäre von mir unterfertigt. — InRücksicht des Pulvers wird man, sobald die Verbindungdurch Kärnthen gesichert seyn wird, »»verweilt Sie mög-lichst unterstützen/' Siehe: Da? Heer von JnncröstreichS. 380.

Die Verzögerung der Befehle zur Räumung TvrolSbegreift sich sehr wohl, da der Erzherzog Generalissimusdas dortige CvrpS nicht unmittelbar angewiesen hatte, seineMeldung über den abgeschlossenen Waffenstillstand erst amtüten im kaiserlichen Hoflager zu Kvmorn einging, undman am nächsten Tage noch unentschieden war, ob jener