Band 
Achter Theil.
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davon unterrichtet, mußte er den Zumuthuugen der feind-lichen Anführer widerstehen, die im Gefühle ihres Rechtsäusserst dringend wurden, und zugleich die Tyrolerüberwachen, von deren Verzweiflung das Acrgste zufürchten war. Schon hatten einige Fanatiker vorge-schlagen, entweder die auszuliefernden Kriegsgefan-genen, welche eine schwache Abtheilung österreichi-scher Truppen geleitete, zu ermorden, damit letztere,ausser das Völkerrecht gestellt, die Vertheidigung biszum Aeussersten fortzusetzen gezwungen seyen, oder ih-ren Abmarsch mit Gewalt zu hindern, und wenigstensdie Mannschaft durch das Darbieten hohen Geldes zugewinnen. Endlich erfolgte in der Nacht zum 2vstender Befehl zur Räumung des Landes, worauf GrafLeitungen, noch immer bei Trient, die Weisung erhielt,schleunigst zu der Hauptmasse zu stoßen, welche ein La-ger bei Schabs bezog. General Schmidt, welcher dieim östlichen Theile Tyrols zerstreuten Truppen unweitLienz vereinigt hatte, fährte sie den 31sten in die Ge-gend von Sachfenburg, übergab diesen Platz nächstenTages an Rusca, und trat am 3tcn August über Vil-

Vertrag anzuerkennen sey. Dagegen enthält da» angezo-gene Werk (S. 22l) die Angabe, daß im Laufe des t 8 tenbeschlossen worden, Bevollmächtigte zu FriedenSunterhand-lungcn zu senden, und wahrend der „Waffenruhe die Ar-mee aus Mähren an die Waag zn ziehen"; das obigeSchreiben ist aber mehrere Stunde» später erlasse» wor-den, und eS stellt sich so ein Widerspruch dar, aus dessengenauere Erörterung wir verzichten.