226
nur das Unglück des Volks vergrößern könne, hattevi. Schneider dasselbe mit größter eigener Gefahr vonweiteren Feidseligkeiten abgehalten, und ohne an dieRettung seiner Person zu denken, für das Land zu un-terhandeln gesucht; er stellte sich dann den würtember-gischcn Truppen als Gefangener, und verdankte die Er-haltung des Lebens der Hochsinnigkeit des Kronprin-zen, der seine von den französischen Behörden gefor-derte Auslieferung standhaft verweigerte.
Hiermit endete im Wesentlichen der Kampf derVorarlberger. Zwar fanden in einer spateren Periodenoch auf verschiedenen Punkten Insurrektionen statt,aber vereinzelt, ohne Plan und Bedeutung, und deshalbdurch überlegene Waffengewalt schnell unterdrückt*).
*) Oest. Milit. Zeitschr., Jahrgang 183-1, Band i. S. 257—262. 265—267. 282—289. Das Heer von Innere-streich,S. 336 — 339. 379. 386. v. Völderndorf und Wara-dein Kriegsgeschichte von Baicrn, Band II. S. 273—275.338—413. Allgemeine Zeitung, Jahrgang 1899, S. 786.795. 811. 812. 892. 899.