Band 
Achter Theil.
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litairische Resultate schwerlich zu hoffen standen, unddie allgemeine Lage der Dinge etwaigen politischen Ent-würfen durchaus nicht günstig war. Wirklich brach diepolnische Armee bald nach dem Gefechte von Gora auf,rückte den 14ten Mai in Lublin ein, und erschien den 24 M. s. ö,19ten am rechten Ufer des Sanflußes. Tages vorherwar General Sokolnicki vor Zandomkrz eingetroffen, 13 M. s. wdessen Brückenkopf erstürmt wurde, wahrend drei Ba-taillone über die Weichsel setzten, um die Stadt anzu-greifen, deren Besatzung alsbald gegen freien Abzugcapitulirte. Einer andern Abtheilung, welche Zamosc io M. s. ö.eingeschlossen, und aus einigen Haubitzen beworfen hatte,gelang es am frühen Morgen des 20sten sich des Platzesdurch gewaltsamen Angriff zu bemächtigen; von den ge-wonnenen Stützpunkten aus überzogen Streifcorps dasganze Land rechts der Weichsel, und schon am 23stenward Lemberg von ihnen besetzt. Ungefähr gleichzei- 15 M. s> L.tig verließ Dombrowski mit achttausend Mann die Ge-gend von Posen, und rückte in östlicher Richtung vor;da wir seine Truppen am 30sten die Dzura bei Lowicz,

Sochaczew und Kanion, ohne ernstlichen Widerstand zu Lvw .,'2 M.finden, überschreiten sehen, so ist es wahrscheinlich, daßdie Hauptmasse der Gegner um diese Zeit bereits indie Nähe von Warschau zurückgegangen gewesen*).

*) kelttt Uvrool.es 1t. III. I>. 67 — 72. I. IV. 1>. 49-60.

Minerva, Jahrgang 1610. Band I. S. 267—276. 422 —

43«. Oesterreichs Kriegsgeschichte, Theil II. S. 152—154.

Allgemeine Zeitung, Jahrgang >809, S. 610. 611 624643. 644. 660. 671. 675. 676.