Band 
Achter Theil.
Seite
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vzM.s.War.

4 M. s. w.Waek.,I^M.s. w. Jcd.

6 M. s. w.Zand.

In der Nacht zum LtenJuni wurde diese Stadt,einige Tage spater das Herzogthum geräumt, woraufder größere Theil des österreichischen Corps an dieRadomska geruckt zu seyn scheint; vermuthlich gingGeneral Iajonczek mit den von ihm organisirten Trup-pen unmittelbar nachher bei Warschau auf das linkeWeichsclufer, folgte den Abziehenden an die Pilica, über-schritt diese bei Warka, und drang bis Iedlinsko undIankowice, von wo er aber bis zu jenem Fluße zurück-geworfen wurde. Allein die größere Gefahr für denErzherzog lag in der vorgeschobenen Stellung der Ar-mee Poniatowski's, welche im Besitze von Zandomirzbeide Ufer der Weichsel beherrschte. Es galt, sie aufdem rechten festzuhalten, was man mittelst einer De-monstration zu bewirken versuchte: General Schaurothan der Spitze von etwa dreitausend Mann, alarmirteam 5ten Juni Zandomirz, ging dann in der Nahe vonPolaniec über den Strom, brach sich durch die überallzerstreuten Detachemcnts der Feinde nach Lemberg Bahn,und vertrieb sie auch von dort. Vielleicht ist es alseine Folge des Eindrucks dieser unerwarteten Opera-tion auf den polnischen Anführer zu betrachten, daß er— obwohl in seinem Hauptquartiere Pinow nur andert-halb Meilen von Zandomirz entfernt — nichts zur Ret-tung des Platzes unternahm, welcher alsbald durcheine zweite Colonne eingeschlossen ward. Zwar miß-lang der von den Oesterreichern in der Nacht zum Itztengemachte Sturmangriff, allein da sie zwei Tage spater