Band 
Achter Theil.
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gestellte Brucke nachdrängte, wurden sie bald eingeholtund nach kurzem Gefechte genöthigt, die Waffen niederzu legen. Die Truppen bei Richtenberg und Tribseesmögen nach der preussischen Grenze ausgewichen seyn,wohin auch General Candras fluchtete, wenigstens fan-den die Sieger am Lösten in Stralsund nur hundertund fünfzig Artilleristen, welche durch die eben erhal-tene Nachricht von Napoleons Einzüge in Wien exal-tirt, ihre Kaserne bis auf den letzten Mann vertheidig-ten. Unverweilt begannen die Arbeiten zur Wiederher-stellung der gesprengten Festungswerke, die mit denhier erbeuteten Geschützen überreichlich hatten besetztwerden können, während die Zahl der Streitbaren kei-neswegs im richtigen Verhältniße zu deren Umfangestand; denn wiewohl das Aufbieten der RägenfchenLandwehr eine Verstärkung von etwa vierhundert Kö-pfen ergab, verfügte Schilt über kaum zweitausendMann, unter denen ausser siebenhundert Reutern, auchvierhundert noch nicht ausgebildete Infanteristen, wel-che demnächst nach Rügen gesendet wurden. Wieder-holte Versuche, mit der englischen Flotte in Verbin-dung zu kommen, blieben ohne Erfolg, da sie geradejetzt aus diesen Gewässern verschwunden war; als an-deres, Unglück drohendes Anzeichen mußte Schilt wahr-nehmen, daß das einstige blinde Vertrauen der Offizierezu seiner Führung, ganz entschieden im Abnehmen sey*).

! M. IN ö.Damg.

) Hake», Ferdinand von Schilt, Band n. S. 103 — 108 .