Band 
Achter Theil.
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gewendet, am Abend des 25sten eingegangen, und hatteden Oberst Thielmann veranlasst, dreizehnhundert Mannmit solcher Eile nach Leipzig zu führen, daß sie nur 14 M. n. w.vier und zwanzig Stunden spater als die Gegner ein-rückten. Ihnen nach Halle zu folgen, war wegen Er-schöpfung der Truppen für den Augenblick nicht mög-lich, und etwas spater begnügte sich der sächsische An-führer bis Lauchstadt vorzurücken; mag ihn nun allein SM.n.w.Lcip.die Betrachtung, daß ein neuer Kriegszug in Nord-deutschland den unmittelbaren Interessen seines Herrnfremd sey, oder auch das Andenken an die widerwär-tigen Verhältniße unter Jerome's Oberbefehl zu demplötzlichen Stillstände bestimmt haben, so bleibt dochgewiß, daß der Herzog demselben das Gelingen seinesUnternehmens hauptsächlich verdankte.

Dieser verließ Halle erst in den Nachmittagsstun-den des 27sten, und erreichte über Hettstädt zwei Tagespater Quedlinburg. Wenige Stunden vorher waren gM. n.w.Hal.die schon erwähnten zwei westphalischen Bataillone, ohnedie mindeste Ahnung von der Lage der Dinge in Hal- 2 M. n. w.berstadt eingerückt, welche Nachricht veranlasste, daßnach kurzer Rast Alles dahin aufbrach; als man aberzwischen fünf und sechs Uhr in der nächsten Umgegenddes Ortes anlangte, hatten Jene eben Kunde von derihnen drohenden Gefahr erhalten, und trafen Anstaltenzum hartnäckigsten Widerstände, welchen eine starke undhohe Umfassungsmauer mit Rondellen, wesentlich begün-stigte. Eine in der Vorstadt aufgestellte Abtheilung