Band 
Achter Theil.
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können; allein man beharrte darauf, die Truppen zuSchiffe nach dem genannten Punkte zu bringen, undauch dabei traten solche Zögerungen ein, daß die letztenTransporte erst den 24sten dort anlangten. Indem derFeind dadurch mehr als drei Wochen Zeit erhielt, sichin Verfassung zu setzen, und seine Streitkrafte zu ver-mehren, schmolzen gleichzeitig die britischen mit jedemTage mehr zusammen, da das vom Juli bis zur Mittedes Oktober auf den zeelandischen Inseln herrschendesogenannte Polderfieber, die Soldaten bald nach derLandung ergriffen, und sich unglaublich verbreitet hatte.Graf Chatam glaubte deshalb den versammelten Ge-neral-Lieutenants des Corps den Stand der Dinge vor-legen, und über die Räthlichkeit weiterer Unternehmun-gen ihre Ansicht fordern zu mäßen, welche am 27stenAugust schriftlich abgegeben, dahin lautete: daß Antwer-pen nicht mehr mit einiger Wahrscheinlichkeit des Er-folgs belagert werden, ein Angriff auf Lillo und Lief-kenshoek aber zu nichts führen könne.

Erschien hiernach der eigentliche Zweck der Expe-dition verfehlt, so wäre unter den gegebenen Umstan-den ohne Zweifel das rathsamste gewesen, die Trup-pen baldmöglichst zurück zu ziehen. Indeß mochte einer-seits Rücksicht auf die öffentliche Meinung, andrerseitsder Umstand, daß der Friede zwischen Oesterreich undFrankreich im Monat September nichts weniger alsgewiß erschien, das Ministerium von so entscheidendemSchritte zurück halten; es schlug daher einen Mittel-