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Zwölfter Theil. II. Band.
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sich genähert hatte, kehrte wieder um, vielleicht wegendieser Wendung der Dinge oder von der verbündetenCavalerie dazu genöthigt. Seiner Ueberlegenheit un-geachtet verschob nun der französische Anführer jedenentscheidenden Schritt bis zum Eintreffen der übrigenTruppen, und ließ das Gefecht lediglich durch Tirail-leure und Geschütz fortsetzen.

Wahrscheinlich bald nach Mittag angelangt, er-hielt Gerard unmittelbar darauf vom Kaiser Befehl,die obere Leitung aller bei Montereau verwendetenStreitkrafte zu übernehmen*); er verstärkte zunächstdie Batterien durch vierzig Geschütze, und hatte nochkeine weiteren Maßregeln getroffen, als Napoleon selbstankam, mit demselben, wie aus den Ereignissen her-vorgeht, wenigstens ein Theil der Garden.

Sechzig Geschütze ergossen jetzt ihr Kreuzfeuer überdie Stellung und von mehreren Seiten näherten sichAngriffs-Colonnen, gewiß doppelt so stark als die Ver-bündeten, bei denen die Reihen schon sehr gelichtet,alle im Gefecht gewesenen Truppen erschöpft und zehnKanonen unbrauchbar waren. Wartete man den all-

') Nach französischen Berichten traf Gerard Nachmittagsein Uhr, nach der Darstellung in der Ocst. Mil. Zeitschr.um Zwei ein. Erwägt man, daß fein Heertheil kaum dreiVicrtclmeilcn hinter SalinS übernachtet hatte, und dieseit neun Uhr fortwährende Kanonade zur Beschleunigungdes Marsches einlud, so erscheint die obige Annahme ge-rechtfertigt, insofern nicht besondere, uns unbekannte Ver-hältnisse beträchtlichen Aufenthalt herbeiführten.