Band 
Zwölfter Theil. II. Band.
Seite
166
JPEG-Download
 

stände im Jahre 1813 als eine sehr weiseMaßregel gelten konnte, entsprach den Ver-hältnissen nicht mehr, nachdem die Kriegs-macht Frankreichs durch so viele Niederlagenin ihren Grundfesten erschüttert war.

4) Die Erschöpfung von Menschen und Pferden,

5) der Aufstand der Einwohner. — Beide Uebelsind unleugbar, aber sie mußten durch fortge-setzten Rückzug immer mehr wachsen, und demletzteren wäre gründlich nur durch einen Marschnach dem rechten Rheinufer auszuweichen ge-wesen. Bei fortgesetztem Rückzüge litt über-'dies das Heer nicht blos physisch, sondern inbedenklichster Weise auch moralisch, wogegenMuth und Selbstvertrauen des Feindes noth-wendig stiegen.

Diese Gründe genügen also schwerlich. Fragtman nach anderen, so giebt die beste Aufklärung FürstSchwarzenberg selbst, in einem Privatschreiben vomLösten Februar früh, zu welcher Zeit bekanntlich derAngriff des nächsten Tages noch außerhalb seinesJdeenkreises lag. „Kaiser Napoleon hatte alle seineKräfte gesammelt, um uns bei Troyes eine Schlachtzu liefern. Dieser feste Wille war mir ein Beweg-gründ mit, sie nicht anzunehmen. Die Hauptursacheaber, warum ich der Schlacht auswich, war die wich-tige Bemerkung, die mir nicht entgehen durfte, daß,wenn die Schlacht für uns unglücklich ausfallen sollte,