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Katharina II. von Russland : August der Starke - Kurfürst von Sachsen, König von Polen ; Papst Alexander VI. ; Karl Leopold - Herzog zu Mecklenburg-Schwerin ; Ludwig XIV. - König von Frankreich
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39
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Haltung in fürstlichen Häusern giebt, endete mit einer Nieder-lage Friedrich Augusts: er zog sich „in bitterem Gram" nachseinem Schlosse Moritzburg zurück, während die beiden Kur-fürstinnen für das gefährliche Hoffräulein in aller Eile einenMann suchten. Die „passende Persönlichkeit" wurde in demFeldmarschall von Haugwitz gefunden. Die Lurfürstin-Muttertrug die Kosten der Hochzeit und überhäufte die Braut mitGeschenken und Schmeicheleien."

Die Grast« Königsmarst. Der Gram des armenLandesvaters sollte alsbald gestillt werden und die Kurfürst»!

> der wiedergewonnenen Liebe ihres Herrn Gemahls nicht lange

^ froh bleiben. Im Herbst des Jahres 1694 war in der

^ sächsischen Residenz eine Persönlichkeit erschienen, welche dazu, berufen war, am Hose von Dresden eine ganz besondere Rolle

zu spielen. Es war die Gräfiu Marie Aurora vonKönigsmark, eine internationale Abenteurerin, ein echtesProdukt jener sittlich durch und durch verdorbenen Zeit, wiej geschaffen zum Seitenstück unseres Friedrich August.

Aurora von Königsmark entstammte einem ursprünglichmärkischen Junkergeschlechte, dessen Mitglieder jedoch, stattihren Kohl zu bauen, eS vielmehr vorzogen, als fahrendeRitter von Land zu Land zu ziehen, bald da, bald dort

> Kriegsdienste zu nehmen und ihre Zelte abzubrechen, sobaldsie den Platz, auf dem sie sich vorübergehend niedergelassen,

^ abgeweidet hatten. Die blutigen Kriegsthaten der KönigS-

^ Marks sind in den Schlachtenberichten aller Länder jener Tageverzeichnet zu finden. Sie kämpften für baarcn Lohn in! schwedischen und brandenburgischeu, in österreichischen, spam-I ichcn und französischen Diensten, wo man sie gerade brande.