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Katharina II. von Russland : August der Starke - Kurfürst von Sachsen, König von Polen ; Papst Alexander VI. ; Karl Leopold - Herzog zu Mecklenburg-Schwerin ; Ludwig XIV. - König von Frankreich
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Der Päpstliche Absolutismus und seiue Au-uuge. Das römische Papstthum, seiner äußeren Existenznach wohl eins der dauerhaftesten, politischen Gebilde, welchedie Geschichte kennt, stellt sich uns als eine der merkwürdigstenFormen dar, die der Absolutismus im Verlauf seiner historischenEntwickelung angenommen hat. Welche Veränderungen auchdas innere Wesen der Papstgewalt im Laufe der Jahrhunderteerlitten hat: den absolutistischen Grundzug hat sie zukeiner Zeit verleugnet.

Daß die Stellung der Päpste zu den Angehörigen ihrerKirche thatsächlich auf eine unumschränkte Beherrschung, aufeine Unterjochung des freien Menschen unter eine persönlicheAutorität hinausläuft, hat erst die vor einem Vierteljahrhunderterfolgte Festlegung des Unfehlbarkeit-?-Dogmas wiederklar und unzweideutig bewiesen. Der letzte demokratische Zugist vermittelst dieses Dogmas aus der „alleinseligmachende»Kirche" für immer verbannt worden, die hinfort zwischen demOberhirten und den Schafen keine irgendwie maßgebendenMittelglieder mehr kennt. Die Möglichkeit eines Protestes,einer Controlle, einer konstitutionellen Mitwirkung der Gläubigen,an der Gestaltung der kirchlichen Dinge ist somit ein für allemalausgeschlossen — sie sind, indem sie sich zu jenem Dogma be-kennen, mit ihrer geistigen Persönlichkeit dem römischen Obe'Hirten -absolut unterworfen.