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Wahrscheinlichkeit nach ein altes Seebecken, erstreckt, bildetschiefrige, 14 Fuss mächtige Lager, die beinahe ausschliesslichaus einer Anhäufung von verkieselten Schildern der Gailion eil adi stans zusammengesetzt sind, deren Grösse ungefähr y 2 s a Liniebeträgt, d. h.kaum % des Durchmessers eines menschlichen Haa-res, was ungefähr der Grösse eines Blutkügelchens gleichkommt.Demnach begreift man, dass 23 Millionen dieser Thiere in einerKubiklinie und 41000 Millionen in einem Kubikzoll enthalten seinkönnen. Ein solcher Kubikzoll wiegt 220 Gran, so dass 187Millionen dieserThiercheu auf einen Gran gehen. Fig. 30 giebldie Abbildung einer 300 Mal vergrösserten G. distans.
Fig. 30. U&illmiella üisl&us.
Eine weiche gelbe ocherarlige Substauz, Hasen eisengenannt, die jedes Frühjahr in bedeutender Menge in denSümpfen der Umgegend von Berlin und in den Gräben undFusstapfen der Thiere gefunden wird, ist theilweis aus Eisenzusammengesetzt, welches von kleinen Infusorien aus demGeschlecht Gaillonella ausgeschieden wird. Eine solche G.ferruginca ist in Fig. 37, in Figur a, 2000 Mal vergrössertabgebildet. Dieses Eisen lässt sich von den kieseligen Schalen
der Thierchen lostrennen, so dass die Schalen ihre Form auchnachher noch beibehalten. Aehnliche eisenhaltige und kiescligeUeberreste von Infusorien fand man in ähnlichen ocherartigenSubstanzen aus dem Ural und aus Neu-York, so wie auchin einer gelben erdigen Substanz, welche sich auf der Ober-fläche der Mineralquellen in den Salzwerken zu Colberg undDürrenberg findet. Das Eisen, welches diese Thierchen aus-scheiden~und welches mit den kieseligen Schildern derselbeninnig verbunden ist, bildet nach dem Tode einen Kern, umwelchen sich anderes Eisen, das in dem Wasser selbst ent-halten ist, anlagerl. — Auch gewisse Nieren von Ilalbopal, eiuem