Band 
[Erster Band. - Zweiter Band.]
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Hecrdc, die unschuldige Blumen der Freude au? Wiesenpflückte, und der eintönige Guckgnck und daS verwirrte Abend-geräusch die Tasten der leisesten Saiten gedrückt hatten: sonahm sein Muth und seine Liebe um ein Namhaftes undnicht selten in dein Grade zu, daß er den Kuchen, den erfür sie eingesteckt, öffentlich aus der Tasche holte und ohneBedenken — ins Gras legte, um ihr wirklich den Antragdieses Backwerks zu machen, sobald sie in der Dämmerungbeim — Schloßthor auseinander mußten: hier stieß er ihrdie Schenkung mit hastiger Verwirrung zu und sprang mirfreudiger Beschämung davon. Gelang es ibm, ihr diesesAbendopfer zu insinuieren: so war jede Pulsader seinesArtcrienspstems ein entzückt klopfendes Herz (denn die Spracheund Freude seiner Liebe war Geben) und unter seiner Bett-decke Pflanzte er die ganze Nacht kühne Plane auf Morgen,die der Nachmittag - Glockenhammer mit vier Schlägen sämmt-lich — bis auf ihre Herz-Wurzel — in die Erve schlug.Sie that immer das breite Halstuch ihrer Mutter um; da-raus muß es ein Philosoph von Verstand ableiten, daß ihmspäter die großen Halstücher der Damen gefielen, die ich sel-her den vorigen Tändelschürzcu deS Halses vorziehe; aus demnämlichen Grunde gefielen ihm wie mir auch breite Kopfbiu-den und breite Schürzen. Ich habe schon mit Philosophenl'Hombre gespielt, die es umwandten und behaupteten, allesdas gefalle ihm, nicht weil das Zeug an der Schönheit lM-gincns), sondern weil die Schönheit am Zeuge war.

Im Grunde schäm' ich mich, daß ich hier, während diezerrissensten Backalaureen eintunken und den übrigen Backa-laurceu die feinsten Spousalien von Königinnen und Mar-guisinucn ausmalen, meine Schreibmaterialien auf das Wei-den und Verlieben zweier Kinder verwende. Beides lies bisin den Herbst hinein fort und ich möchte es abschildern; aber