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weiß, wie es ihn kränkt, aber nun, da ich mit der Weildarüber gesprochen, ist ihm nicht mehr zu helfen.
Die Hauptstadt Scheerau besteht eigentlich aus zweiStädten, aus Neu- oder Oberscheerau, wo der Fürst resi-diert, und aus Alt- oder Unterscheerau, wo ver Rittmeisterlogiert. Ich meines Orts bin längst überzeugt, daß dieSachsenhäuser nicht halb so weit von den Frankfurtern ab-stehen als die Altscheerauer von den Neuschcerauern, in Ton,Gesicht, Kost und allem. Der Neuscheerauer hat Hostougenug, um Anstand und Schulden und Wuth zu außer-häuslichen Freuden zu haben, und dock wieder zu vielKanzleiton (weil alle höchste Landeskollegien da sind), umnicht überall steife Snbordinazion entweder anzuerkennenoder abzufordern und um nicht aus dem Kammerherrn inden Kanzelistcn und Nechmiugsrevisor zurückzufallen. Dassieht nun der Altscheerauer ein. Der Neuscheerauer hingegensieht ein, daß jener folgende Züge hat: wenn in China dieMäuler einer Tischgenossenschaft sich wie ein Doppelklavierzu gleicher Zeit bewegen müsse»; wenn in Monomotapadas Land dem Kaiser uachzunicsen pflegt: so gehe man nachAltscheerau, wo es noch viel besser ist; in derselben Minutemüssen alle Gaffen weinen, husten, beten, lavieren, hassenund pissen — ihre Konduitenliste sieht wie eine Partitur!us, aus der alle das nämliche Stück, nur mit verschiedenenInstrumenten und Stimmen spielen — (blos in der Musikregiert sie einiger wahre Freiheitgeist und keiner bindet seinenEllen- ovcr Fidelbogen oder Tangenten sklavisch an seinesNachbars seinen) — sie hassen schone Wissenschaften so sehrwie sich unter einander — unfähig, gesellschaftliches Ver-gnügen zu entbehren, zu veranstalten, zu genießen, unfähigzu wagen, einander offen zu hassen und zu lieben und zuertragen, bohren sich in ihre Geldhügel und achten öffenr-