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scheint lädiert; die Okulistin zapfte die wässerige Feuchtigkeitheraus. In Paria sah ichs alle Wochen an Hunden, de-nen die Zahnärzte (unsre medizinischen Lehnsvettern) dieAugen aufschnitten und eine dumme Salbe darauf strichen.Wenn nachher die Feuchtigkeit und das Gesicht von selberwieder kamen: so hatt' es die Salbe gethan."

Ich übergehe den Strom von gesprächiger und freudigerErgicßung beider Freunde, vor dem sie kaum mehr hörtenund sahen, am wenigsten die Uhr. — „Ach sie kommen!"sagte Fenk, nämlich die Gäste.—> Da meine Leser Verstandgenug haben: so können sie mich, hoff' ich, auserzählculasten, eh' sie ihre Zornruthe gegen den bildlichen Steif; desDoktors hinter dem Spiegel vorholen. —

Niemand als er, haßte so brennend das Enge, das Un-duldsame und Kleinstädtschc der Untcrschecraucr, womit siesich ein so kurzes Leben verkürzten und ein so saueres ver-sauerten. — „Mich ckelt's von ihnen gelobt zu werden",sagt' er nicht blos, sondern er erboste auch gern mir demschlimmsten Anstrich seiner reinsten Sitten alles von einen;Thore zum andern; indeß vermocht' er aus Herzens Weich-heit mehr nicht zu ärgern als die ganze Stadt i» z-rnsso,einen allein nie. Deswegen grassierte er am zweiten Morgenseiner Ankunft wie eine Influenza von einem Hause zum an-dern und bat alle Muhmen, Basen, Blutfeinde, Leute,die ihn nichts angingen als die liebe Christenheit, z. B. denFlößinspcktor Pcuschcl, den Lottodirektor Eckcrt mit seinenvier Spätbirncn von Töchtern und was nur Untcrschccrau-schcn Athem hatte, das bat er sämmtlich zusammen auf denNachmittag, auf eine Rciscscltcnheit, nämlich auf ein üsr-burium vivum, daö er zeigen werde: „es sei kein lebendi-ges Kräuterbuch sondern etwas ganz besondres und von denGletschern wäre das Beste her."