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[Erster Band. - Zweiter Band.]
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Da der selige Landesvater ein Landeskind im physiolo-gischen Sinne geworden war, d. h. wieder so alt als er ge-wesen, da man ihm das erste Ordensband statt eines Lauf-bandes umflochten, nämlich 6i Jahr: so wurde dem Fürstenvas ewige Unterschreiben seiner Kabinetdekrete viel zu sauerund zuletzt unmöglich. — Da er indessen doch noch regierenmußte, als er nicht mehr schreiben konnte: so stach der Hos-pettschierstccher seinen dekretierenden Namen so gut in Steinaus, daß er den Stempel blos einzutunken und naß unterSEdikt zu stoßen brauchte: so hatt' er sein Edikt vor sich.Auf diese Art regierte er um 15 Prozent leichter; — derMinister aber um 100 Prozent, welcher zuletzt aus Dank-barkeit, um dem geschwächten Fürsten sogar das schwereHandhaben des Stempels abzunehmen, das schöne Pettschaft( er zog es Michel-Angelo's seinem vor) selber in sein eig-nes Dintenfaß eintunkt; so, daß der alte Herr ein PaarTage nach seinem eignen Tode verschiedene Vokazionen undNeskripte unterschrieben hatte — aber dieser Poussiergriffelund Prägstock der Menschen wurde der Legestachel undVater der besten Regierbeamten und laichte zuletzt den Pe-stilenziarius.

Ertragedanken über Regentendaumen.

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Nicht die Krone sondern das Dintenfaß drückt Fürsten.Großmeister und Kommcnthuren; nicht den Zepter sonderndie Feder führen sie mit so vieler Beschwerde, weil sie mirjenem blos befehlen, aber mit dieser das Befohlne unter-schreiben müssen. Ein Kabinetsrath würde sich nicht wundern,