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kutschersitz mit vem Staatswagen zum Teufel fahren wird.liebt niemand; auf feiner Reise spottete er über seine Maitreffen;seine Freundschaft ist nur ein geringer Grad von Haß, seineGleichgültigkeit ist ein größerer; den größten aber, der ihnwie Sodbrennen beißet, hegt er gegen seinen unehelichen Bru-der, den Kapitain pon Ottomar, Fenks Freund, der zuRom in der schönsten natürlichen Natur sowol als arti-stischen geblieben war, um im Genuß und Nachahmender römischen Gegenden und Antiken zu schwelgen. Ot-tomar schien ein Genie im guten Sinne und im bösen auch.Er und der Erbprinz ertrugen einander kaum in Vorzim-mern und waren dem Duelle oft nahe. Nun hasset derScheerauische Großfürst auch den armen Fenk, erstlich weildieser ein Freund seines Feindes ist, zweitens weil er demdritten Bruder des Erbregenten einmal das Leben und mit-hin )üe Appanagengelder wieder gab, drittens weil der Fürstweit weniger (oder gar keine) Gründe brauchte, um jemandzu Haffen als um zu lieben. —
Nun wäre der Doktor schon unter der porigen Regie-rung, deren Magen uns entgegenfuhr, gern Medizinalrathgeworden; unter der künftigen Regierung, deren Magen sichnoch in Italien füllte, war wenig zu machen. Der Doktorsuchte also sein Glück noch ein paar Wochen vor der neuenKrönung festzupslanzen. Er fand den alten Minister noch,der sein Gönner war und dessen Gönner der Erbprinz ausdem Grunde wenig war, aus welchem Erbprinzen gewöhn-lich glauben, daß sie die Kreaturen des verstorbenen Vaterseben so wol, nur delikater und langsamer unter die Erdebringen müssen als wilde Völker, die auf den Scheiterhau-fen des Königs auch seine Lieblinge und Diener legen. AlsFenk kam, machte ihn der verstorbene Regent zu allem,was er werden wollte; denn eS war so-