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Vorrcdchen soll imr eine Anfuhrt zu einer kleinen Scblägereizwischen unserem kleinen Kastor und Pollur sein.
Sie waren nämlich ungern so lange aus einander, als die'Augen auf- und zugebunden wurden. So oft der Verbandwegkam, stellte sich Gustav vor ihn und verlangte durchaus,er sollte ihn sehen, und that seinen Finger sich an die Naseund sagte: „wo tipp' ich jetzt hin?" aber er eraminicrte denBlinden nicht sehend. Nach einer wöchentlichen Abwesenheitfuhr Amandus auf ihn zu: „schieb mein Band auf", sagteer, „ich kann dich gewiß auch sehen wie meinen Katzenheinz!"Da Gustav es ausgelüftet hatte und da er wirklich in daSAuge des operierten Freundes einging ganz wie er war, mitallem, mit Rock, Schuhen und Strümpfen: so war er fro-her als ein Patriot, dessen Fürst die Augen oder den Ver-band aufmacht und ihn sieht. Er inventierte fein ganzesBildcrkabinet vor feinen Augen mit einem ewigen „Guck!"bei jedem Stück. Aber weiter! Die Welt wird wenig davonwissen — die kleinen Partikelchen derselben ausgenommen,vie Kinder, von denen eben ich reden will, — daß diese beiHoppedizel Blindekuh gespielet. Ein fatales Spiel! wennMävchen dabei sind wie hier war, zumal so schlimme wievcs Professors seine! Amandus ließ sich in das Spiel einund rannte hinter seinem Schnupftuch, das weibliche Pfif-figkeit über seine Augen gefaltet hatte, im Zimmer umher,nichts fangend als entkörperte Kleider. Zum Unglück stießenDie Mädchen unter dem Ofen, worunrer sie gegen alle guteSpielordnung geschlichen waren, auf die volle Milchschüsseldes Spitzhundes. Da sie nun damals zu wenige Moralphi-losophen gelesen, obgleich deren genug gesehen hatten: soschoben sie, aus Mangel an reiner praktischer Vernunft, dieSchüssel so weit leise vor, daß der greifende Häscher ohneMühe hineiutrampelte und d'rüberschlug. Gustav mußte